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Ciel
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BeitragThema: Ernährung   Mo Okt 10, 2016 10:36 pm

Yo Leute, ich wollte einfach mal wissen, wie ihr über Ernährung denkt.

Dabei beziehe ich mich sowohl auf Vegetarier, Veganer, Pescetarier etc. als auch auf Fast/Junk Food, Bio, etc.pp
Ernährung schließt ja an sich viel ein und ich wollte einfach mal so eure Standpunkte hören, ob ihr vielleicht auch Vegetarier/Veganer/Pescetarier/Wasauchimmer seid. Was eure Gedanken zu diesen Lebensweisen sind und was ihr allgemein von dieser Ethik haltet.


Also an sich ist es ja klar, dass Veganer eine gesunde Lebensweise haben, wenn sie sich denn richtig ernähren. Aber ich persönlich finde nicht, dass Veganer heutzutage automatisch gesünder leben als Omnivore. Das hat einfach viel mit der Chemie zutun, die genauso auf das Gemüse angewendet wird. Um etwas haltbar zu machen, bleibt es eigentlich nicht wirklich natürlich. Von Soja halte ich allgemein nicht besonders viel, von dem her. :'D Für mich ist das alles nur Genmanipuliertes Zeug das einfach nur komisch schmeckt. Es ist für mich in keinster Weise ein Ersatz für tierische Produkte. Allgemein verstehe ich den derzeitigen Trend nicht, aber naja.

Vegetarier und Pescetarier...keine Ahnung. Sie sind nichts ganzes, sie sind nichts halbes. Das klingt jetzt gemeiner als es gemeint ist, aber ich verstehe den Vorteil dieser Ernährungsweisen nicht und sehe darin auch moralisch nichts positives.

Junk Food ist dabei wieder was...nunja. Es ist eine nette Sache und sicher auch irgendwo die Zukunft, aber gesund ist es keinesfalls. Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit viel zu häufig zu Mecces fahre und mir dort was hole, weil sonst nichts mehr offen hat. Aber da ist meine Entschuldigung einfach - ich kam von der Spätschicht, hatte den ganzen Tag nichts gegessen weil keine Zeit und hab aber hunger. Ja, wo fährst du denn dann noch hin?
Sonst kam es max. 1x im Monat vor, dass ich zu Mecces bin. Seltener sogar. Aber naja.

Ich persönlich ernähre mich hauptsächlich regional. (Ausnahmen dabei natürlich Mecces.) Ich weiß woher mein Fleisch kommt, ich weiß woher mein Gemüse kommt. Und wenn ich mal wirklich woanders einkaufe, achte ich darauf, wie die Produkte aussehen. Wenn man weiß, auf was man achten muss, fällt einem schon auf, wenn z.B. ein Huhn aus Massentierhaltung kommt oder Freiland gehalten wurde. Und beim Gemüse und Obst ist eh eigentlich immer angeschrieben, woher das Zeug kommt. Sachen die nicht aus meinem Land/Bundesland kommen, kaufe ich meist gar nicht. Da geht es einfach um die Abgase, die der Transport erzeugt. Und das ist etwas, was ich bei manchen Veganern nicht verstehe. Man meint, vegan sei viel gesünder und umweltfreundlicher. Dabei kauft man Produkte, die irgendwo hergestellt wurden und teilweise vor keine Ahnung wie vielen Wochen produziert wurden und als "frisch" verkauft werden. Das ist für mich einfach nur ein riesiges Fragezeichen in der Logik.

Ich bin allgemein ja für eine ausgewogene Ernährung in Form von viel Gemüse und Fleisch. Und nichts einseitiges, auch was die Variation von eben diesen Sachen angeht. Einmal die Woche Nudeln reicht, genauso wie einmal die Woche Reis. Es gibt grundlegend SO viele verschiedene Beilagen die man kochen kann, da muss es nicht immer das gleiche sein. Ebenfalls Fleisch. Warum jeden zweiten Tag Huhn, wenn es auch noch Schwein oder Rind gibt? Vielleicht mal Fisch dazwischen schieben oder einen Tag ohne Fleisch weil es gerade das passende Gericht dazu gibt? Vielleicht einen Tag auch nur nen Haufen Salat.

Soviel dazu. Wie steht ihr zu dem allen? Ich weiß, ist irgendwie ein sehr heikles Thema, but i try.

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BeitragThema: Re: Ernährung   Mo Okt 10, 2016 11:51 pm

Haha, jetzt kommt der Ernährungsprofessor.
Nicht.
Ich esse kein Fleisch und keine Milchprodukte, aber Honig. Keine Ahnung, obs da n speziellen Begriff für gibt.
Mir geht es dabei ausschließlich um den Tier/Umweltschutz, weil ich irgendwie nicht so besonders viel Gefühl für meine Gesundheit habe, was sich leider auch immer wieder an starkem Nährstoffmangel und Unterzucker zeigt. Da ziehe ich dann ne Bremse und bemühe mich, regelmäßig und ausreichend zu essen, weil ich denke dass die Ärzte genug an der Backe haben als Blutbilder von Lebensversagern zu nehmen.
Muss atm trotzdem Vitamine und Eisen zusätzlich nehmen, cry
Mein Verhältnis zum Essen allgemein ist aber eh ein bisschen gestört und wechselhaft. Ich wünschte ich müsste einfach gar nicht essen.
Wäre aber auch nicht anders, wenn ich jetzt Fleisch und Milch zu mir nehmen würde.

Was die Ethik angeht, sollte sich meiner Meinung nach jeder seiner Verantwortung bewusst sein - ob er dann am Ende fleisch isst, ist egal. Ich kenne Fleischesser die wesentlich umweltfreundlicher von regionalen Produkten leben als viele Veganer, die 365 Tage im Jahr gespritztes Gemüse und Obst vom anderen Ende der Welt kaufen. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist Viehhaltung wichtig, wenn sie naturnah betrieben wird (sprich: Kein Powerdünger, kein 5maliges Mähen, kein Unkrautspritzen und kein Futtermais!) und wenn die Tiere da sind, spricht nichts dagegen sie auch zu nutzen.
Das muss dann jeder für sich entscheiden. Ich persönlich bräuchte es trotzdem nicht.
Ernährung ist für mich jedenfalls eher Stressfaktor und ich finde es mal wieder hochgradig faszinierend wie aggressiv die Leute ihre eigene Weltanschauung auch diesbezüglich verteidigen. Oft geht es dann nämlich nur noch offiziell um Tierschutz, im Grunde aber um Egopush.

Wenn ich nicht eh wenig Spaß am Essen hätte könnte ich btw das vegane Ding nie durchziehen. Meine Schwester kocht immer stundenlang an speziellen veganen Rezepten herum aber was am Ende rauskommt schmeckt im Vergleich zum fabulösen Sauerbraten von Omma trotzdem wie aus der Biotonne gekratzt. Fleisch schmeckt halt einfach gut. Vor allem von Omma.

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Ciel
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BeitragThema: Re: Ernährung   Di Okt 11, 2016 12:34 am

@Horrific: Du solltest mal Omis Apfelstrudel Saft probieren, der ist total vegan. Und von Omi! |D

An sich kann ich dir sonst auch nur zustimmen, und obwohl ich manchmal viel esse, esse ich teilweise oft gar nichts weil ich keine Zeit hab oderso. Dann find ich es wiederum nervig, dass mein Magen knurrt. :'D Bin da voll bei dir. Dabei hab ichs früher auch ne Woche lang ohne essen ausgehalten, goddamnit. Ich bin verweichlicht. Nein ich habe/hatte keine Essstörung. Das sieht nur so aus.

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BeitragThema: Re: Ernährung   Mi Okt 12, 2016 8:39 am

Ich bin wie ein Waschbär, ich esse Müll.

Okay, nicht ganz. Da ich in einer Kaserne lebe und nicht immer Lust habe, in die Truppenküche zu gehen, sorge ich mehr oder weniger für mich selbst. Wir haben hier nicht groß die Möglichkeit, selber zu kochen und ich bin auch zu geizig, zu viel Geld für Essen auszugeben. Deswegen sind es meist 5-Min-Terrinen oder Brot, oft auch Fast Food. Ansonsten haben wir auch nicht die große Auswahl, was das gestellte Essen angeht. Man nimmt einfach, was man kriegen kann - und gerade draußen im Gelände oder auf Übung isst man alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Was bedeutet, ich achte unter der Woche überhaupt nicht drauf, was ich esse, Hauptsache ich habe etwas im Magen.

Zuhause sieht das allerdings anders aus. Meine Mutter kocht recht gesund und achtet schon darauf, dass kein Müll auf den Teller kommt. Da bin ich selbst auch sehr penibel - von Fleisch wird mir beispielsweise oft übel, weswegen ich ausschließlich Geflügel esse und das auch nur manchmal. Aber ich esse grundsätzlich Fleisch und alles andere, was vom Tier kommt.

Ich bin also kein Vegetarier oder gar Veganer - ich esse eben das, was ich mag. Mir geht es auch nicht um gesunde Ernährung, da ich mir bei meinem Sportpensum alles an Essen leisten kann und ich auch nicht auf etwas verzichten möchte, nur weil es ungesund ist und mich vielleicht in drölf Jahren krank machen könnte. Wenn ich Schokolade mag, esse ich eben Schokolade.

Im Allgemeinen habe ich natürlich nichts gegen Ernährungsfreaks, Vegetarier, Kalorienzähler, Veganer, soll jeder eben machen, was er möchte. Für mich persönlich kommt es allerdings absolut nicht in Frage, Vegetarier zu werden, weder aus ethischen Gründen, noch wegen meiner Abneigung gegen vieles an Fleisch. Ich bin auf einem Hof aufgewachsen, wo wir eigene Tiere hatten und diese auch geschlachtet haben. Ich besitze Felle und andere Dinge. Und ich bin dennoch ein Tierschützer.
Für mich kommt Tierschutz nicht auf die Ernährung an. Wenn man Fleisch bewusst kauft und konsumiert, ebenso wie Eier, Milch etc. ist das nicht schlecht oder mit Tierquälerei verbunden.
Durch den Anbau von Soja sterben ebenso viele Tiere, deren Lebensraum gerodet wird. Durch den Anbau von exotischem Obst und Gemüse, welches man als Vegetarier konsumiert, geht Lebensraum verloren, Tiere sterben. Tut sich meiner Meinung nach wenig.
Da baue ich lieber selbst an, schlachte selbst und weiß, was genau ich esse, anstatt auf etwas zu verzichten, was ich mag.

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liquidsnake
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BeitragThema: Re: Ernährung   Mi Okt 12, 2016 8:35 pm

Ich bin ein Fleischesser und der Alptraum jedes Veganers, wenn ich mein Steak runterschlinge.
Sarkasmus beiseite.

Ich esse eigentlich alles. Mir egal, hauptsache es schmeckt.
Ich achte eig. nur darauf, kein Magen-Darm zu bekommen und futter deswegen eher tonnenweise Dinge wie Brot, Geflügel und Fisch anstelle von Süßigkeiten etc.

Das Einzige, worauf ich weitesgehend verzichte, ist Milch, weil mir davon immer schnell schlecht wird, bzw. kriege ich davon häufig Magenprobleme.
Ansonsten esse und trinke ich wirklich alles. Fast Food ist mein Lieblingsessen.
Ich respektiere Menschen, die ihre Ernährungsweise umstellen und vegan/vegetarisch/etc. werden, aber die sollen mir damit nicht auf die Nerven fallen, indem sie mir dauernd vorenthalten, wie schrecklich ich doch sei :D

Ich esse allerdings sehr gerne frisches Fleisch, d.h von der Theke oder vom Bauern und nicht aus der Discounter-Tiefkühltruhe.
Lachs usw. kaufen wir ebenfalls sehr selten abgepackt aus dem Discounter, da achten wir schon auf die Qualität und Herkunft.
Frisch schmeckt auch einfach besser.

- Eli

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